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Brautshop in Banglampoo
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ragt man eine junge Thailänderin aus Bangkok
nach ihrer Lieblingsbeschäftigung, so wird sie mit ziemlicher
Sicherheit antworten: "Süü Kong" - "Einkaufen".
Denn wie das Essen ist auch das Shoppen für die Bewohner
der Megacity zentraler Lebensinhalt. So ist es kein Wunder,
dass im Zuge des siamesischen Wirtschaftswunders in den 80er
und 90er Jahren überall in der Stadt gigantische Einkaufszentren
entstanden, die den Vergleich mit Hongkong, Singapur oder
New York nicht scheuen müssen.
Das Schnäppchenangebot ist schier unendlich:
Schmuck, Leder und Keramik, Antiquitäten, Möbel
oder Kunst. Durch den starken Euro ist jetzt vieles sogar
noch billiger als je zuvor. Und wer nur kauft, was er in Deutschland
ohnehin gekauft hätte - die Designerjeans, die goldenen
Hochzeitsringe oder den neuen Seidenbezug fürs Sofa -
hat den Urlaub schnell finanziert.
Besonders für den Klamottenkauf ist Bangkok erste
Adresse. Schließlich ist Thailand einer der weltgrößten
Bekleidungshersteller. Ein Qualitätshemd für drei
Mark - selbst in einschlägigen Billigkaufhäusern
in Deutschland ist das nicht zu haben. Oder noch besser: Sündhaft
teurer Designerschick. Ob Gucci, D&G oder Versace, in
Thailand sind (echte) Desigerklamotten erheblich billiger
als hierzulande und sogar für den normalen Geldbeutel
erschwinglich.
Wer den Boss-Anzug oder Armanifummel von zu Hause mitbringt
und sich eine perfekte Kopie auf den Leib schneidern lässt
- spart sogar noch mehr. Maßanzüge (rund 150 Euro)
und -Kleider sind ein echter Renner in Bangkok. Es gibt diverse
Läden und die Auswahl hochwertiger Stoffe ist immens.
Deutlich günstiger als in Deutschland
ist auch die berühmte Thaiseide. Um gute Qualität
zu bekommen, sollte man allerdings nicht bei fliegenden Händlern
kaufen sondern in ausgewiesenen Spezialgeschäften. Wer
sich für Geschichte und Qualitätsmerkmale des edlen
Stoffes interessiert, dem sei ein Besuch des Jim-Thompson-House
empfohlen. Das einstige Wohnhaus des Amerikaners, der in den
40er Jahren der Thai-Seide zu neuem Ruhm verhalf, beherbergt
heute ein Museum.
Vorsichtig sollten Urlauber allerdings beim
Kauf von Antiquitäten - vor allem teuren Stücken
- sein. Zum einen handelt es sich oft um Raubware aus den
verarmten Nachbarländern Burma und Kambodscha, zum anderen
ist Thailand berühmt für erstklassige Fälschungen,
und drittens sind die Ausfuhrbestimmungen rigide. Allerdings:
alles, was hierzulande in Kaufhäusern und Möbelläden
als asiatische Antiquität angeboten wird, ist auch in
Bangkok genehmigungfrei zu bekommen - oft für ein Zehntel
deutscher Preise.
Die besten
Shopping Adressen
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