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Wien - Jenseits der Gmiatlichkeit
 
 
© Flex
W

ein und Walzer, Sachertorten und Prater, gemütliche Kaffeestuben und gediegene Heurigengärten, dazu historische Bauten, berühmte Museen und prächtige Lipizzaner-Paraden. Klischees gibt es genug über Wien. Nicht, dass sie falsch wären, aber sie sind längst nicht alles, was die altehrwürdige Donaumetropole zu bieten hat.

"Wien ist anders". Und das nicht nur, weil es das Motto der Wien-Werber so will.Jenseits der berühmten Wiener "Gmiatlichkeit" hat sich die Stadt in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Club- und Partystädte Europas gemausert, nicht zuletzt dank international bekannter und gefeierter Elektronik-Stars wie Kruder & Dorfmeister, Pulsinger & Tunakan oder Emu. Zurzeit angesagteste Adresse ist das Flex am Donaukanal. Spätestens wenn man den Türsteher passiert hat, ist endgültig Schluss mit gemütlich. Stattdessen Coolness, schrille Outfits und Underground-Düsternis. Manchmal legen die DJ-Promis hier noch selbst auf, was dem Flex den Ruf als einem der besten Clubs Europas eingebracht hat.

 
 
Babenberger Passage am Burgring.
© Sunshine Enterprises

Nicht weniger hipp das Rhiz und das B27. Beide Clubs liegen am "Gürtel", wie der oft in Rotlicht getauchte zweite Ring Wiens genannt wird, direkt unter den historischen Stadtbahnbögen, die seit einigen Jahren Stück für Stück saniert werden. Oft weiß man allerdings nicht, ob die Beats der progressiven Musik zuzuschreiben sind oder der gerade über die Decke donnernden Stadtbahn. Oder die Babenberger Passage am Burgring mit chilliger Tanz- und Hausmusik.

Wer eher auf traditionellere Klänge steht, taucht besser im "Bermuda-Dreieck" ab, dem ältesten Quartier für Nachtschwärmer rund um die Ruprechtskirche oder aber im Spittelberg-Viertel, wo ebenfalls viele der neuen und alten Clubs angesiedelt sind. Oder er fährt gleich hinüber zur Donauinsel. Besonders in den Sommermonaten ist auf der 20 Kilometer langen Party- und Freizeitinsel die Hölle los. Wer will, tanzt die Nacht in einem der zahllosen Clubs durch, legt sich morgens an den Strand und wartet darauf, dass die Sonne über der Stadt erwacht. Spätestens dann wird jedem Besucher bewusst, dass Wien tatsächlich irgendwie "anders" ist.

 

 

 

 
Wien: Jenseits der Gmiatlichkeit
Danzig: Mit Charme und Tradition
Prag: Nightclubbing
Metropolen: Kaffeehäuser mit Tradition
Dubrovnik: Die Perle der Adria glänzt wieder
 
 

 

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