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| © Kroatisches FVA
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ubrovnik hat schwere Zeiten hinter sich. Erst
wurden während des Jugoslawienkrieges zahlreiche historische
Gebäude schwer beschädigt und Urlauberhotels als Kasernen
missbraucht. Dann sorgte auch noch der Kosovo-Konflikt für
ein Fernbleiben der Besucher. Noch sind die Kriegsnarben zwar
nicht ganz verheilt. Aber zumindest die sichtbaren Schäden
sind repariert, die Hotels frisch gestrichen, und die Besucher
kommen wieder in Scharen.
Dubrovnik ist auf dem besten Wege, an die
glorreichen 80er Jahre anzuknüpfen, als Sommer für Sommer
Hunderttausende die "Perle der Adria" besuchten. Was der Stadt
ihren Beinamen einbrachte, wird schnell klar, sobald man sie
betreten hat. Allein die gewaltige Festungsmauer, die die
gesamte Altstadt wie eine Muschel umschließt, nötigt ein Staunen
ab. Auf dem zehn Meter breiten Bollwerk lässt sich die ganze
Stadt umwandern. Von oben fällt der Blick auf Straßen und
Häuser, die so historisch und schön sind, dass sie von der
UNESCO zum Weltkulturerbe geadelt wurden. Auf der Haupt-
und Flanierstraße Stradun mit ihrem weiß glänzenden Kalkstein
reihen sich die Cafes der Stadt. In der Ferne schimmert der
helle Marmor des prächtigen Rektorenpalasts und des Sponza-Palasts.
Die ganze Pracht Dubrovniks zeigt sich während des großen
Sommerfestivals. Dann verwandelt sich die gesamte Altstadt
in eine einzige Freilichtbühne mit Pop- und Klassikkonzerten
und viel großer und kleiner Kunst.
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