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Welcher
Schutzfaktor für welchen Hauttypen?
Typ A: Immer Sonnenbrand, niemals
Bräunung Häufigste Merkmale: helle Haut, Sommersprossen, blonde
oder hellrote Haare, blaue oder grüne Augen - Grundsätzlich
mindestens LSF 15 verwenden
Typ B: Immer Sonnenbrand, schwache
Bräunung Häufigste Merkmale: helle Haut, blonde Haare, blaue
oder grüne Augen - In den ersten Sonnentagen mindestestens
LSF 14, später LSF 9 - 14
Typ C: Leichter Sonnenbrand, gute
Bräunung Häufigste Merkmale: dunkle Haare, braune Augen -
In den ersten Sonnentagen mindestens LSF 8, später LSF 5 -
8
Typ D: Nie Sonnenbrand, immer Bräune.
Häufigste Merkmale: von Natur aus dunke Haut, dunkle oder
schwarze Haare, braune Augen - In den ersten Sonnentagen mindestens
LSF 4, später LSF 2.
Quelle: Kommission zur Früherkennung von Hautkrebs
Tipp: Das Ausmaß der schädigenden
Wirkung hängt neben dem Hauttypen auch von anderen Faktoren
wie geographischer Lage, Jahres- und Tageszeit ab. Beispiel:
am 20. März mittags ist die UV-Strahlung auf Gran Canaria
fast doppelt so hoch wie in München.
Lichtschutzfaktor, was ist das?
Der Lichtschutzfaktor ist ein Multiplikator,
der angibt wieviel mal länger sie in der Sonne bleiben
dürfen als ohne Sonnenschutz. Wessen Haut sich ohne Sonnenschutz
schon nach zehn Minuten zu röten beginnt, bekommtmit
LSF 15 erst nach 150 Minuten bzw. 21/2 Stunden einen Sonnenbrand.
Produkttipp:
In Apotheken sind neuerdings spezielle UV-Pflaster erhältlich.
Sie werden auf die Haut geklebt und mit Sonnenschutzmittel
bestrichen. Je nach Lichtintensität und Hauttyp zeigen sie
an, wann die kritische UV-Dosis erreicht ist.
Ebenfalls neu, sind sogenannte UV-Dosimeter, die wie eine
Armbanduhr getragen werden. Sie berücksichtigen ebenfalls
Schutzfaktor und Hauttyp und zeigen an, wie viel Sonne die
Haut noch verträgt.
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